• Gemeindeversammlung 2018


      Gemeindeversammlung am Mittwoch, 7. November


      Am Mittwoch, 7. November, 19.00 Uhr fand im Ev. Gemeindehaus Kirchenbollenbach eine Gemeindeversammlung statt. Die Versammlung wurde von Vakanzverwalter Pfr. Steuckart mit Gedanken zum Wochenspruch eröffnet.

      Zum ersten Thema, die künftige Gestalt der Kirchengemeinde, erinnerte er an die Gemeindeversammlung 2017. Auf ihr war auf Anregung des Kreissynodalvorstandes eine Fusion mit der Ev. Kirchengemeinde Nahbollenbach diskutiert worden. Eine Mehrheit der Versammelten hatte damals dafür votiert, eine Fusion nicht nur mit einer, sondern mit mehreren Gemeinden anzustreben, um so eine zukunftsfähige Einheit zu schaffen. Diesen Gedanken hat sich in der Zwischenzeit die Leitung des Kirchenkreises zueigen gemacht. Sie hat die Gemeinden Kirchenbollenbach, Nahbollenbach, Oberstein und Göttschied zu Gesprächen mit dem Ziel einer Fusion im Jahr 2021 zusammengerufen und für den Zeitraum mit Pfr. Thomas Reppich einen Pfarrer zur Unterstützung in die Region geholt. Mitglieder des Presbyteriums nehmen aktiv an diesen Gesprächen teil. Zurzeit trifft man sich in drei verschiedenen Arbeitsgruppen: Gottesdienst, Gemeindearbeit, Verwaltung.

      Um sich Klarheit über die eigene Position zu verschaffen, aber auch um sich über die von der Kirchenordnung vorgegebenen Möglichkeiten kundig zu machen, hatte das Presbyterium schon zuvor die Gemeindeberatung der Ev. Kirche im Rheinland um Beratung gebeten. Noch während des Beratungsprozesses fanden auf Initiative des Presbyteriums mehrere Gespräche mit Gemeindevertretungen von Fischbach bis Offenbach-Hundheim statt. Diese Gespräche ruhen derzeit, doch ist man so verblieben, dass man in Kontakt miteinander bleibt.

      Mit den Gemeindeberatern hat das Presbyterium auch darüber nachgedacht, wie sich die Kirchengemeinde selbstständig machen könnte. Ergebnis der Überlegungen war, dass dafür eine neue Gemeinde auf Vereinsbasis gegründet werden müsse. Für das Presbyterium ist das keine Option.

      Schließlich hat sich das Presbyterium über Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Gemeinden informieren lassen. Hier gibt es nach Auskunft der Gemeindeberater verschiedene Modelle: Die lockerste Form ist der Kooperationsvertrag: Mehrere Gemeinden schließen eine Vereinbarung, die umschreibt, welche Tätigkeiten zu welchen Bedingungen von einem der Partner übernommen werden. Die pfarramtliche Verbindung ist eine weitergehende Verpflichtung: In ihr ist ein Pfarrer für mehrere Gemeinden zuständig. Alle mit dem Dienst verbundenen Pflichten werden von den Gemeinden gemeinsam getragen. Die umfassendste und mit den größten Veränderungen einhergehende Form ist die Fusion. Mit ihr entsteht eine neue Gemeinde, was die Auflösung der bisherigen Gemeinden voraussetzt.

      Da Veränderungen mit Ängsten und Hoffnungen einhergehen, wurde die Gemeindeversammlung im Anschluss an die Informationen zunächst nach ihren Gefühlen gefragt. Die Spanne der Ängste reichte von den Bedenken, einen Tages abhängig zu sein, wenn sich die Gemeinde nicht positiv an der Lösung der bestehenden Fragen beteiligt, bis zu der Furcht, in einer größeren Einheit kein Gewicht zu haben. Doch nicht nur Ängste wurden formuliert, zahlreich waren auch die geäußerten Hoffnungen. Diese richten sich darauf, dass mit einer größeren Einheit eine größere Vielfalt verbunden ist, vor allem aber darauf, dass es wieder Angebote für Kinder und Jugendliche gibt.

      Das Presbyterium hat sich vorgenommen, die Gedanken in die Beratungen miteinzunehmen. Zugleich möchten wir darauf hinweisen, dass wir uns in den Gesprächen dafür einsetzen, dass in den Arbeitsgruppen nicht nur Presbyteriumsmitglieder, sondern auch Gemeindeglieder teilnehmen können. Wenn Sie am Fortgang der Gespräche interessiert oder auch bereit sind, an einem Themenkreis mitzuwirken, sprechen Sie uns bitte darauf an!


      Gemeindeversammlung 2018


      Gemeindeversammlung am Mittwoch, 7. November


      Am Mittwoch, 7. November, 19.00 Uhr fand im Ev. Gemeindehaus Kirchenbollenbach eine Gemeindeversammlung statt. Die Versammlung wurde von Vakanzverwalter Pfr. Steuckart mit Gedanken zum Wochenspruch eröffnet.

      Zum ersten Thema, die künftige Gestalt der Kirchengemeinde, erinnerte er an die Gemeindeversammlung 2017. Auf ihr war auf Anregung des Kreissynodalvorstandes eine Fusion mit der Ev. Kirchengemeinde Nahbollenbach diskutiert worden. Eine Mehrheit der Versammelten hatte damals dafür votiert, eine Fusion nicht nur mit einer, sondern mit mehreren Gemeinden anzustreben, um so eine zukunftsfähige Einheit zu schaffen. Diesen Gedanken hat sich in der Zwischenzeit die Leitung des Kirchenkreises zueigen gemacht. Sie hat die Gemeinden Kirchenbollenbach, Nahbollenbach, Oberstein und Göttschied zu Gesprächen mit dem Ziel einer Fusion im Jahr 2021 zusammengerufen und für den Zeitraum mit Pfr. Thomas Reppich einen Pfarrer zur Unterstützung in die Region geholt. Mitglieder des Presbyteriums nehmen aktiv an diesen Gesprächen teil. Zurzeit trifft man sich in drei verschiedenen Arbeitsgruppen: Gottesdienst, Gemeindearbeit, Verwaltung.

      Um sich Klarheit über die eigene Position zu verschaffen, aber auch um sich über die von der Kirchenordnung vorgegebenen Möglichkeiten kundig zu machen, hatte das Presbyterium schon zuvor die Gemeindeberatung der Ev. Kirche im Rheinland um Beratung gebeten. Noch während des Beratungsprozesses fanden auf Initiative des Presbyteriums mehrere Gespräche mit Gemeindevertretungen von Fischbach bis Offenbach-Hundheim statt. Diese Gespräche ruhen derzeit, doch ist man so verblieben, dass man in Kontakt miteinander bleibt.

      Mit den Gemeindeberatern hat das Presbyterium auch darüber nachgedacht, wie sich die Kirchengemeinde selbstständig machen könnte. Ergebnis der Überlegungen war, dass dafür eine neue Gemeinde auf Vereinsbasis gegründet werden müsse. Für das Presbyterium ist das keine Option.

      Schließlich hat sich das Presbyterium über Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Gemeinden informieren lassen. Hier gibt es nach Auskunft der Gemeindeberater verschiedene Modelle: Die lockerste Form ist der Kooperationsvertrag: Mehrere Gemeinden schließen eine Vereinbarung, die umschreibt, welche Tätigkeiten zu welchen Bedingungen von einem der Partner übernommen werden. Die pfarramtliche Verbindung ist eine weitergehende Verpflichtung: In ihr ist ein Pfarrer für mehrere Gemeinden zuständig. Alle mit dem Dienst verbundenen Pflichten werden von den Gemeinden gemeinsam getragen. Die umfassendste und mit den größten Veränderungen einhergehende Form ist die Fusion. Mit ihr entsteht eine neue Gemeinde, was die Auflösung der bisherigen Gemeinden voraussetzt.

      Da Veränderungen mit Ängsten und Hoffnungen einhergehen, wurde die Gemeindeversammlung im Anschluss an die Informationen zunächst nach ihren Gefühlen gefragt. Die Spanne der Ängste reichte von den Bedenken, einen Tages abhängig zu sein, wenn sich die Gemeinde nicht positiv an der Lösung der bestehenden Fragen beteiligt, bis zu der Furcht, in einer größeren Einheit kein Gewicht zu haben. Doch nicht nur Ängste wurden formuliert, zahlreich waren auch die geäußerten Hoffnungen. Diese richten sich darauf, dass mit einer größeren Einheit eine größere Vielfalt verbunden ist, vor allem aber darauf, dass es wieder Angebote für Kinder und Jugendliche gibt.

      Das Presbyterium hat sich vorgenommen, die Gedanken in die Beratungen miteinzunehmen. Zugleich möchten wir darauf hinweisen, dass wir uns in den Gesprächen dafür einsetzen, dass in den Arbeitsgruppen nicht nur Presbyteriumsmitglieder, sondern auch Gemeindeglieder teilnehmen können. Wenn Sie am Fortgang der Gespräche interessiert oder auch bereit sind, an einem Themenkreis mitzuwirken, sprechen Sie uns bitte darauf an!